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Ferienzeit ist auch Einbruchszeit

Sie können Vorsorge treffen, denn viele Einbrüche bleiben ungeklärt!
Vor allem in der beginnenden Ferienzeit haben Einbrecher wieder Hochkonjunktur. Aber mit welchen cleveren Tricks und smarten Techniken können Sie ihr Zuhause schützen?
Laut Polizeistatistik bleiben die meisten Wohnungseinbrüche unaufgeklärt und es sind die häufigsten Kriminaldelikte in Deutschland. Zu dem entstandenen materiellen Schaden kommt auch wegen Vandalismus ein großer, psychischer Schock hinzu und der bleibt tief in Erinnerung. Auch können persönliche, liebgewonnene Gegenstände nicht immer ersetzt werden. Hier geben wir Ihnen einfache Tipps und Tricks, die gegen Einbrüche und Diebstahl wirklich schützen. Jeder kann etwas tun, um sein Zuhause sicherer zu machen. Insbesondere Käufer von Immobilien sollten entsprechende Sicherheitsfaktoren direkt in die Planung von Baumaßnahmen einbeziehen, so z.B. bei der Modernisierung von Fenstern und Türen. Aber auch der langjährige Eigentümer einer Bestandsimmobilie kann nachträglich mit kleinen, sinnvollen Mitteln eine gute Hilfe schaffen.

Mehr Einbrüche zur Ferienzeit
Insbesondere in den Ferien, wenn Häuser und Wohnungen unbewohnt wirken und dunkel bleiben, bieten diese Gelegenheiten für ausgiebige Streifzüge. Mit Telefonanrufen und Klingeltests prüfen die Diebe, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Bewegungsmelder im Außen- und Innenbereich, sowie Zeitschaltuhren an Lampen aber auch Radios und TV-Geräten schaffen da einen sinnvollen Schutz. Regelmäßige Parkvorgänge auf dem Grundstück sind ebenfalls eine sehr sinnvolle Präventivmaßnahme. Vielleicht bieten Sie Ihrem freundlichen Nachbarn diese Möglichkeit einer gegenseitigen Unterstützung an. Bewegung heißt, das Objekt ist bewohnt!

Türen und Fenster schließen
Offene Türen oder gekippte Fenster laden zum unerlaubten Einstieg ein. Auch bei kurzer Abwesenheit sollten sie verschlossen sein. Wichtig zu wissen; Versicherungen sind bei gekippten Fenstern und unverschlossenen Türen im Einbruchsfall nicht zum vollständigen Schadensersatz verpflichtet! Wie schaut es mit Ihren Sicherheitsstandards bei Türen und Fenstern aus, insbesondere bei älteren Modellen? Diese lassen sich leicht mit einem Schraubenzieher aufhebeln. Eine gute Abhilfe bieten hier nachrüstbare, einbruchhemmende Metallverstärkungen. Mehr Sicherheit erhalten Türen durch einen innen verstärkenden Querriegel. Minderwertige Schließzylinder sollten unbedingt ausgetauscht werden und immer mit der Tür bündig abschließen, da er sich sonst leicht abbrechen lässt. Für den Privatgebrauch bieten sich Fenster und Türen mindestens der Resistance Class 2 – kurz RC 2– an. Hier beraten Sie auch die örtliche Polizei oder qualifizierte Fensterfachbetriebe.

Technische Helfer
Mit modernen Technologien, die sie mit dem Internet verbinden wie Smartphone oder mittels App und Cloud-Service kann Einbrechern das Leben schwer gemacht werden. Dabei geht es einerseits darum, die Gegenstände des täglichen Gebrauchs intelligenter zu machen, und andererseits den Alltag effizienter und sicherer zu gestalten. So lässt sich per Smartphone z.B. die Beleuchtung steuern. Tür- und Fensterkontakte zum Beispiel senden zusätzlich einen Alarm, sobald sich zu Hause etwas bewegt. Erhältlich sind auch intelligente Türschlösser und Rauchmelder, die gleichzeitig Alarm geben.

Überwachungskameras für mehr Sicherheit zu Hause
Die nachhaltigste Methode des Einbruchschutzes sind Überwachungsanlagen – inklusive App, IP-Kamera und Video-Cloudspeicher, um das eigene Zuhause sicherer zu machen. Bewegungsmelder, Alarmfunktion sowie Mikrofon und Lautsprecher geben Ihnen einen unmittelbaren Blick in ihr Zuhause, auch wenn Sie unterwegs sind. Das schreckt ab! Sobald sich zu Hause etwas bewegt, erhält man eine Benachrichtigung per E-Mail oder Push-Nachricht auf sein Smartphone und kann unverzüglich die Polizei verständigen.

Kleine Tipps mit großer Wirkung
Vermeiden Sie direkte Hinweise auf Ihre Abwesenheit, so z.B. einen überquellenden Briefkasten oder eine Ansage auf dem Anrufbeantworter. Vorsicht ist auch bei Beiträgen auf Social-Media-Kanälen geboten. Sie machen es den Dieben damit sehr leicht herauszufinden, wann und wie lange jemand nicht zu Hause ist. Auch können Gegenstände wie Mülltonnen, Gartenmöbel oder Leitern Einbrechern als Einstiegshilfe nützlich sein und das fortwährend.

Sicherheit muss heutzutage nicht mehr teuer und kompliziert sein und wirklich jeder kann seine Wohnung oder sein Haus ganz einfach und günstig schützen.



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